Patientenverfügung
Patientenverfügung: Wünsche festhalten, solange es geht
Eine Patientenverfügung ist kein Formular für den Ordner, sondern eine Botschaft an Menschen, die später für Sie entscheiden müssen. Je konkreter sie ist, desto mehr hilft sie ihnen.

Redaktion ichhabedemenz.de
Das Wichtigste in Kürze
- Pauschale Sätze wie „keine lebensverlängernden Maßnahmen“ sind zu unbestimmt.
- Beschreiben Sie konkrete Situationen und konkrete Maßnahmen.
- Regelmäßig aktualisieren und mit der Vollmacht verbinden.
Was konkret geregelt werden sollte
- Künstliche Ernährung und Flüssigkeitsgabe, etwa über eine Magensonde
- Wiederbelebung und künstliche Beatmung
- Antibiotika bei schweren Infektionen im Spätstadium
- Krankenhauseinweisungen – oder ausdrücklich der Wunsch, zu Hause zu bleiben
- Schmerz- und Symptombehandlung, auch wenn sie das Bewusstsein dämpft
Was Sie jetzt tun können
- 1Verfügung mit einer ärztlichen Beratung durchgehen.
- 2Kopien verteilen und Aufbewahrungsort notieren.
Häufige Fragen
Quellen
- Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung — Bundesministerium der Justiz
- Demenz – Überblick und Behandlungsmöglichkeiten — IQWiG / gesundheitsinformation.de
Autor: Redaktion ichhabedemenz.de · Veröffentlicht am 30. Mai 2026 · Aktualisiert am 13. August 2026
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